Allgemein
07.03.2017 in Allgemein
Wie die meisten Bürgerinnen und Bürger in Stammheime und Flittard schon wissen, ist der Standort am Haferkamp für eine Flüchtlingsunterkunft beschlossene Sache. Als die Verwaltung im November die Pläne für die Unterbringung in der Bezirksvertretung vorgestellt hat, haben wir uns in der Bezirksvertretung dem Wunsch des Integrationsrates angeschlossen, die temporären Flüchtlingsunterkünfte in Systembauweise errichten zu lassen.
Mobile Wohneinheiten sind kostengünstiger und schneller zu errichten. Ein Zeitgewinn von drei Monaten im Vergleich zu den qualitativ höher wertigen und länger „haltbaren“ Systembauen war für die Fraktionen von SPD/Die Grünen kein ausschlaggebendes Argument. Der Rat hat sich aber in seiner Dezember-Sitzung über den Beschluss der Bezirksvertretung hinweggesetzt und für den Standort mobile Wohneinheiten beschlossen.
Was heißt das nun genau und wie wird das geplante Gebäude aussehen?
Für den Haferkamp ist geplant vier zweigeschossige Gebäudeteile zu einer Gebäudeeinheit zusammen zu fügen. Pro Gebäudeteil werden 80 Menschen untergebracht werden. In der Regel werden fünf Gebäude zusammengebaut. Aufgrund der Vorgaben der Landschaftsschutzbehörde sind es am Haferkamp aber nur vier Einheiten. Der Baukörper soll trotz der zusammengefügten Bauweise homogen erscheinen, da die Außenverkleidung an die nachbarschaftliche Bebauung angepasst sein soll.
In einer der Gebäudeeinheiten werden im Erdgeschoss die Räume für den Wachdienst, den Träger der Einrichtung, sowie Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume untergebracht. Die anderen Gebäude dienen der Unterbringung.
Das Gebäude wird eingezäunt und mit Hecken hinterpflanzt. Wo das Grundstück an den öffentlichen Straßenraum stößt, soll es mittels eines Tores erschlossen werden. „Für die innere Außenfläche rund um die Wohneinheiten soll eine auf die Bewohnerstruktur abgestimmte Außenanlagenplanung durchgeführt werden“. Was dies nun genau bedeutet wird sich wohl erst dann zeigen, wenn klar ist, wie dort belegt werden wird. Darüber liegen aber noch keine Informationen vor. Auch nicht darüber, welcher Träger den Standort übernehmen wird. Sicher ist aber, dass der Standort im Laufe des Jahres realisiert werden wird. Wann genau lässt sich leider auch noch nicht sagen, aber wenn man davon ausgeht, dass alles immer länger dauert als geplant, wird es wohl eher Herbst. Aber dies ist eher gemutmaßt, als eine verbindliche Aussage.
Auch wenn es bis dahin noch Zeit ist, möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger darum bitten, sich schon mal zu überlegen, wie man das Zusammenleben mit den neuen Mitbürgern für alle gut gestalten kann. Nicht jeder ist politisch mit der Flüchtlingspolitik einverstanden, oder möchte sich in einer Flüchtlingshilfe engagieren, aber für die die dazu bereit sind, werden sich sicherlich viele Möglichkeiten bei der Unterstützung der neuen Nachbarn ergeben.
07.03.2017 in Allgemein
Leider hatten sich bei Starkregen regelmäßig große Wasserlachen in der Haltebucht der Bushaltestelle Edelhofstraße in Flittard gebildet. Wenn die Busfahrer*innen dann die Haltestelle im mäßigen Tempo anfahren, um die Verschmutzung der Fahrgäste durch Schmutzwasser zu vermeiden, ist das sehr freundlich. Leider geht das aber nach Beobachtung einiger Fahrgäste, dies sich deswegen an mich gewandt haben, damit einher, dass die Busse mit größerem Abstand vom der Bussteigkante halten, was den Ein,- und Ausstieg vor allem von behinderten Personen, insbesondere von sehbehinderten Menschen erschwert.
Das Problem mit den Wasserlachen gab es schon mal vor ein paar Jahren. Die Haltestelle ist damals von der Stadt Köln, Amt für Straßen- und Verkehrstechnik, ertüchtigt worden. Im November habe ich mich daher die Stadt gewandt, um auf die Mängel an der Haltestelle hinzuweisen. Mir wurde zugesagt, dass die Reparatur des Buskaps zeitnah erfolgen wird. Und es gibt auch noch Zeichen und Wunder. In diesem Fall freute es mich sehr, dass von der Stadt hier bereits Mitte Januar Abhilfe geschaffen wurde.
07.03.2017 in Allgemein
In der September Sitzung der Bezirksvertretung wurde beschlossen, die Verwaltung aufzufordern die defekten Sitzbänke am Kunstwerk „Am laufenden Meter“ im Stammheimer Schosspark in Stand zu setzen. Leider musste ich bei meinem letzten Spaziergang im Schlosspark feststellen, dass noch nichts passiert ist. Auch hier läuft die Anfrage an die Verwaltung, wann mit der Reparatur zu rechnen ist. Wie werden uns überraschen lassen, ob man in Köln für sechs Bretter sechs Monate brauchen kann…
07.03.2017 in Allgemein
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat mittlerweile einige Arbeiten an der Halle ausgeführt. Ob die Arbeiten damit abgeschlossen sind, oder ob noch weitere Reparaturen ausstehen, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen. Durch einen Personalwechsel innerhalb der Gebäudewirtschaft scheint die Beantwortung meiner diesbezüglichen Anfrage (Ende Januar gestellt) länger zu dauern.
Auch was unter der Aussage der Gebäudewirtschaft, „dass ein Zutritt durch eine friedhofsaffine Nutzung mit entsprechender Anmietung ermöglicht werden kann“, zu verstehen ist, konnte noch nicht aufgelöst werden. Es bleibt also weiter spannend. Man sieht auch eine nicht mehr genutzte Leichenhalle kann beschäftigen…
07.03.2017 in Allgemein
Spielangebot auf dem Spielplatz Egonstraße
In der Sitzung der Dezember erhielt die Bezirksvertretung Mitteilung über den fertiggestellten Baumaßnahmen auf öffentlichen Spiel-und Bolzplätzen im Stadtbezirk Mülheim.
In Stammheim wurde aus Mitteln der Kinder- und Jugendverwaltung das Spielplatzangebot auf dem Spielplatz an der Egonstraße verbessert. Zwei Spielgeräte mussten aus Gründen der Verkehrssicherheit abgebaut werden und konnten auch nicht mehr repariert werden. Als Ersatz wurden auf Wunsch der Kinder vor Ort eine Doppelschaukel, kombiniert mit einer Vogelnetzschaukel und ein größeres Spielschiff zum Erhalt und Erweiterung des Spielangebots aufgestellt. In der Mitteilung heißt es „das Spielschiff ermöglicht den Kindern Abenteuer, Spannung und den Umgang mit kalkulierbaren Risiken“. Kann mich nicht erinnern, dass ich als Kind mal über kalkuliertes Spielen nachgedacht habe. Daher wünsche ich einfach: „Veel Spaß beim Schüggele“!
Spielangebot auf dem Spielplatz Fritz- Haber-Straße
In Flittard wurde das Spielangebot auf dem Spielplatz an der Spielplatz Fritz- Haber-Straße verbessert. Auf vielfachen Wunsch der Familien vor Ort wurde das Spielangebot um eine Kleinkinderkletterkombination erweitert. Auf der freien Sandfläche befindet sich nun ein Spielhaus mit Terrasse auf Stelzen, Aufstiegsleiter und Sandspiel, das speziell für Kinder von zwei bis fünf errichtet wurde.
03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
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